Unsere diesjährige Abschlussveranstaltung fand im Haus der Bleibe in Heiligenstadt statt. Marko Synowziek, Heiko Leder und Ingo Dettenbach hatten die Organisation übernommen.

Anreise war am Freitag den 19.10.2018 zwischen 16:00 und 18:00 Uhr. Am Abend war auch gleich noch eine Wanderung geplant, die es auch in sich hatte. 200 steile Hm am Stück gerade den Berg hinauf da wurde man schon richtig warm. Belohnt wurden wir mit einer schönen Aussicht auf Uder & Heiligenstadt. Der Abstieg begann, immer wieder hatten die Organisatoren am Rande des Weges kleine Überraschungen für groß und klein platziert. Unser nächstes Ziel war die Zwergenhöhle mystisch in der Dunkelheit. Für die Kinder kein Problem rein und gut, aber die großen da sind ja Spinnen nein, nein da geh ich nicht rein, im tiefsten war natürlich eine Belohnung hinterlegt!

Gleichzeitig hatte Heiko den Grill gezündet und das Abendessen eingeläutete, die Rückkehrer nahmen dieses freudig an. Bei Bier und Wein wurden noch so einige Geschichten aus der vergangenen Saison erzählt und gegen Mitternacht war der Abend zu Ende.

Samstag früh würde sich schnell gestärkt, einige Nachzügler reisten noch an und schon ging es auch los zum 60 km entfernen Baumkronenpfad Hainich. Ein großartiges Erlebnis die durch einen Ranger begleitete Begehung durch die Wipfel. Die Erklärungen des Rangers waren sehr interessant und brachte uns auch ein wenig zum nachdenken. Ich kann nur empfehlen, wer mal in der Nähe ist unbedingt besuchen. Schnell war der Vormittag um und der Rückweg stand an, ein weiteres Highlight sollte folgen. Um 15:00 Uhr war das Kart Center Heiligenstadt gebucht. Nach der Einweisung wurden Gruppen gebildet um das Qualifying auszufahren. Jede Gruppe 8 Minuten, daraus ergab sich dann die Startaufstellung. Das sich anschließende Hauptrennen lief 30 Minuten und es wurden so um die 50 Runden gefahren. Die direkte Lenkung verlangte uns schon so einiges ab, die Arme wurden immer schlaffer. Und der kleinste Fehler wurde sofort mit einem Dreher oder Zeitverlust bestraft.

Natürlich gab es auch einen Sieger, das war aber Nebensache der Spaß sollte an erster Stelle stehen. Rückfahrt zur Unterkunft unser Marko hatte dort ein geniales Abendessen vorbereiten. Ich glaube jeder verspeiste etwas mehr als er wollte. Marko hier nochmals ein Riesen Dank vom Team!

Im Anschluss folgte das letzte Teamtreffen 2018 es wurde die Saison ausgewertet. Mit über 30 Podestplätzen, Starts in In und Ausland wie Italien, Österreich, Tschechien und Frankreich war unser Team wieder sehr Erfolgreich und Präsent. Nun stand noch die Kührung des Vereinsmeisters an, bei uns erfolgt das über eine Wahl wo alles aus der vergangenen Saison einfließt.

Vereinsmeister 2018 zum zweiten Mal nach 2010: Ronald Schmidt

Auf diesem Wege bedanke ich mich nochmals beim Team für die für mich unerwartete Ehrung.

Am Sonntag hieß es dann Sachen packen und Heimfahrt einhellige Meinung es war richtig gut.

Nun noch ein Dank an unsere Sponsoren und Unterstützer ohne Euch wäre das alles nicht möglich.

McDonald‘s, Harzbikehaus, Harzdrenalin, Wasserkraft Bänecke, Industrieservice Holbe, Biehler, Giro, VDO, Der Heizer, Kettenwixe duraglide und Aktiv 3

Ronald Schmidt

Vorsitzender

Schon im Herbst 2017 reifte der Plan beim größten MTB Event dem Roc d`Azur zu starten. Der Jahresurlaub wurde also so geplant das eine Teilnahme möglich wurde. Ganz in der Nähe von Fréjus haben wir einen tollen Campingplatz gebucht und dem Urlaub stand nichts mehr im Wege. Fréjus ein Ort an der Côte Azur hat natürlich in der Umgebung auch einiges zu bieten so, sind die Orte Nizza, Cannes und Saint Tropez mit dem Auto schnell zu erreichen.

Für zwei Rennen hatte ich die Nennung abgegeben, Donnerstag den Roc Light und Sonntag für den Roc d Azur. Natürlich habe ich mir die Streckenführung im Vorfeld angesehen und wusste, nichts was ich bisher gefahren bin kommt technisch hier ran. Schon ab Mittwochnachmittag konnte man die Startunterlagen abholen. Dies gestaltete sich schon recht schwierig da am Vormittag der große Regen einsetzte. An der Ausgabe der Unterlagen hatten sich schon mächtige Schlangen gebildet und wir mitten drin und keine Ahnung wie das funktioniert. Nach ziemlich 1 ½ Stunden hatte ich die Startnummern in der Hand. Also zurück zum Campingplatz und die letzten Vorbereitungen treffen. Es schüttete noch immer wie aus Kübeln und der Wetterbericht sagte auch keine Verbesserung voraus. Ich hatte die Startnummer befestigt und soweit alles vorbereitet mittlerweile war es 22:00 Uhr und es goss noch immer. Ich machte mir so meine Gedanken, der Regen die Abfahrten die Trails ich hatte Respekt und sagte dann zu Anja das wars ich starte nicht die Gesundheit geht vor. Donnerstag früh der Regen prasselte noch immer aufs Dach kam eine SMS das alle Veranstaltungen für den Donnerstag abgesagt wurden. Im Nachbarort hatten sich dramatische Szenen abgespielt, Autos wurden weggespült und leider waren auch Menschenleben zu beklagen. Wenn man das dann sieht denkt man noch einmal ganz anderst über solch Situation als wenn man das im TV sieht.

Wie jedes Jahr stand heute bei endlich mal feinsten Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen der 41. Harzgebirgslauf statt. 

Pünktlich um 8:15 Uhr gingen über 261 Starter an der Himmelpforte auf die Strecke. Ich entschied mich wieder für die  Nordic Walking 11 Km Distanz mit über 360 Hm. Von start an ging es im diesem Jahr zügig zur Sache und ich dachte mir was geht denn hier heute ab. Ich versuchte zu folgen und dran zu bleiben, aber irgendwie wurde die Damenwelt immer schneller und ich entschied mich mein Tempo zu gehen und abzuwarten ob es am Ende gereicht hat, da ich etwas Kreislaufprobleme und Seitenstechen bekam. Mit der richtigen Atmung wurde es dann aber besser!

Es ging zum ersten knackigen Anstieg hoch Richtung Mönchsbuche. Ich schwitzte wie ein Bär und hatte das Gefühl alles schnürt sich zu und trotzdem kam ich ganz gut voran. Ich drehte mich öfters mal um, aber der Abstand war sehr groß. Bei der Verpflegung nahm ich mir ein Wasser und machte mich auf die Spur auf die letzten Kilometer. Die Sonne knallte, das Tempo war enorm hoch doch die Damen vor mirwaren nicht in Sicht. Auf dem Weg zum Ziel sah ich endlich die Zeit und dachte okay ich war gut dabei und am Ende sprang der Gesamtplatz 5/64 und in meiner Ak 1/3 heraus. Es ist immer wieder schön bei so einer großen Veranstaltung im eigenen Heimatort sein Teamtrikot auf dem Podest präsentieren zu dürfen!

Nach einem kurzen Interview im Zielbereich, erholte ich michein wenig und wartete die Siegerehrung ab und genoss noch ein wenig das schöne Wetter und schaute bei dem Start der anderen Läufe zu.

Fazit von dem heutigen Tag. Die Konkurrenz wird immer stärker und die Veranstaltung von der Organisation immer attraktiver. Es macht immer wieder Spaß!

Ein Dank gilt unseren Sponsoren!

Eure Anni

Auf Grund von einer leichten Verschiebung unseres Urlaubs konnte ich kurzfristig beim Leipziger Sparkassen Marathon teilnehmen. Irgendwie kam ich auf die Idee auf der Langstrecke zu starten. 72 km aber die Hm halten sich in Grenzen. Die Wettervorhersage war auch nicht gerade der Traum aber wenn alles passt dürfte der Regen erst nach der Zieleinfahrt einsetzen!

Marko & Ingo waren auch dabei, beide hatten für die Kurzstrecke genannt. Auf Grund der Streckenlängen gibt es auch verschiedene Startzeiten natürlich war die Langstrecke als erstes dran das betraf also mich. Nach dem Startschuss wurden die ersten ca. 500 m neutralisiert angefahren, dass Quad zog die Geschwindigkeit an und das Race lief. Ich versuche eine passende Gruppe zu finden, denn gerade hier ist die Strecke sehr Windanfällig aber ich fand nichts passendes also fuhr ich mein Ding. Die Streckenbeschaffenheit war recht gut aber ein Fully war mit Sicherheit die bessere Alternative. Ich bemerkte das ein Sportfreund langsam näher kam zum Ende der ersten Runde war er dann ran, wir sprachen kurz und beschlossen gemeinsame Sache zu machen. Runde zwei lief recht gut wir wechselten uns in der Führarbeit ab, so gefiel mir das. Zum Ende der Runde gab es einen schönen Riegel und ein leckeres Liquid, ich merkte auch das läuft heute richtig gut. Und schon ging es in die letzte Runde mein zweiter Mann konnte das angeschlagene Tempo nicht halten und so war ich wieder auf mich allein gestellt. Am Wendepunkt war ich mir ziemlich sicher von hinten kommt niemand mehr heran, nun mal sehen, ob noch was nach vorne geht. Am Horizont wurde es auch immer dunkler der Wetterbericht sollte passen. Ich mobilisierte die letzen Kräfte überholte noch zwei Fahrer und war im Ziel. Platz 19 gesamt und Sieg in der Ak. Gleichzeitig setzte auch der Regen ein und im wahrsten Sinne des Wortes viel die Siegerehrung ins Wasser. Mit meiner Leistung war ich natürlich sehr zufrieden. Marko und Ingo waren auch schon im Ziel, Marko gewinnt die Gesamtwertung auf der Kurzstrecke und Ingo fährt in der Ak Wertung auf Platz 4.

Ein großartiges Ergebnis für unser Team!

Beste Grüße an alle

Ronald Schmidt

Eigentlich wollte ich dieses Jahr kein Rennen mehr fahren. Eigentlich!

Als ich mit meiner Frau vor ein paar Wochen in Münster zum Marathon gewesen bin und von der Stimmung beeindruckt war, erzählten uns einige Leute das es beim Münster Giro genauso wäre. Ich überlegte hin und her. 

Nun hatte ich zu dem Termin  auch Urlaub und habe mich für dir 95km Strecke angemeldet.

Am Vorabend legte ich mir die Klamotten raus die anziehen wollte, eigentlich legte ich alles raus. Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück fiel die Entscheidung. Ich fahre in langen Sachen.

Auf der fahrt zum Startplatz merkte ich das diese Entscheidung richtig war.

Ich suchte meinen Startblock und sortierte mich ein. Nachdem der Start erfolgte ging es erst mal über etliche Kreisverkehre durch Münster. Nach dem die Stadt verlassen war führte die Strecke auf einem welligen Profil  und teilweise kleinen, schmalen Straßen durch das Münsterland. Ich dachte immer im Münsterland sei alles flach, aber so ist es nicht. Es gab einige kurze und giftige Anstiege. Mit meiner Bergübersetzung kein Problem. Die Fahrer mit Heldenkurbel und kleiner Kassette mussten dort Federn lassen. An einem Anstieg konnte ich mich von der Gruppe deutlich absetzen. Leider kam dann die nächste Gerade und ich hing alleine im Wind.

Auffahren auf die vordere Gruppe ging nicht, alleine bringt nichts, also Tempo raus nehmen und wieder in der mir folgenden Gruppe mit rollen.

Denn Rest der Strecke bin ich dann im Feld mitgefahren. Wobei es  durch den winkligen Kurs immer wieder Lücken im Feld gab, die es galt zu zufahren.

So erreichte ich dann das Ziel in Münster am Schlossplatz in einer Zeit von

2:43:26 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34,88 km/h. In der AK Master 3 erreichte ich Platz 150 und Gesamt Platz 571.

Leider gab es auch wieder Stürze, den Verletzten gute Besserung!

Insgesamt ein sehr schönes Rennen in einer tollen Stadt.

Danke den vielen Helfer und dem Orga. Team!

Viele Grüße Maik

   

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